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Am Uetliberg wird gerodet – zu recht!

Am Uetliberg wird gerodet – zu recht!
Wenn Bäume abgeholzt werden, geraten manche Leute in Panik. Das Fällen von Bäumen tut ihnen so weh wie die Misshandlung von Tieren. Besorgte Menschen sehen dann die scheinbar unberührte Natur oder die Erholungsräume in Gefahr. Vor allem in den Städten gibt es viele Menschen, die nicht wissen, dass Aufforstungen und die ständige Erneuerung des Pflanzenbestandes nicht nur völlig normale Vorgänge, sondern geradezu notwendig für den Schutz der Natur sind. Ja, es braucht das periodische Abholzen und Auslichten der Bäume, um Tieren und Pflanzen wieder mehr Licht und Luft zu geben.

Momentan geben die Waldrodungen am Uetliberg, dessen Südwestseite mehrheitlich auf Wiediker Territorium liegt, zu reden. Von „Kettensägen-Massaker“ ist gar die Rede und von "Baummördern". Nicht nur einzelne Bürger, sondern auch Lokalmedien empören sich über die gegenwärtigen Abholzungen. Doch Grün Stadt Zürich, die zuständige Dienstabteilung des Tiefbau- und Entsrogungsdepartement unter Leitung von AL-Stadtrat Richard Wolff, tut das einzig Richtige: Sie pflegt den Wald, wie es jeder Gemeinde-Forstwart tut – mit Sorgfalt und Mass.

Es ist deshalb nicht frei von Ironie, dass ausgerechnet die freisinnige Neue Zürcher Zeitung das Vorgehen des linken Stadtrats und seiner Baumpfleger lobt – im Unterschied etwa zum "Tagesanzeiger". Dem besonnenen Kommentar des NZZ-Lokaljournalisten Adi Kälin kann sich der Quartierverein, der sich für einen vernünftigen Landschaftsschutz einsetzt, nur anschliessen. Lesen Sie hier den Artikel "Halb Zürich ist empört über die Baummörder" aus der NZZ vom 12. Oktober.