Quartierverein Wiedikon

Zweites Netzwerktreffen im Kreis 3

Apéro für die Gäste des Vernetzungsanlasses (alle Fotos: Barbara Naef) Apéro für die Gäste des Vernetzungsanlasses (alle Fotos: Barbara Naef)
Im Juni 2021 fand der erste im Auftrag der Stadt Zürich durchgeführte Vernetzungsanlass im Kreis 3 statt. Auf den 15. September 2022 lud der Quartierverein Wiedikon zum zweiten Treffen in die Räume der Krankenstation Friesenberg zu Apéro und Abendessen ein. Angeschrieben wurden über 70 Vereine und Quartierinstitutionen mit dem Ziel, «den Informationsaustausch, die soziale Begegnung sowie die Koordination von Veranstaltungen und Aktivitäten im Quartier» zu pflegen. So hatte es die Stadt definiert, und unter dieses Motto stellte Josef Widler, der Vereinsbeauftragte des Quartiervereins, die Einladung an die unterschiedlichen Akteure.

Quartiervereinspräsident Urs Rauber begrüsste alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gekommen waren Vertretungen von 13 Organisationen – vom Forelhaus bis zur Zunft zu Wiedikon. All jene, die letztes Jahr nicht dabei waren, durften sich in ein paar Sätzen vorstellen und Informationsmaterial auflegen. Den Reigen der Kurzvorträge eröffnete Tamara Wyss, stellvertretende Leiterin des Forelhauses und zuständig für Psychotherapie. Begleitet wurde sie von Thea Krusche, die die Hauswirtschaft im Haus an der Schrennengasse betreut. Das Gemeinschaftszentrum Heuried wurde vom neuen Leiter Patrick Bolle und seiner Stellvertreterin Martina Müller vorgestellt. Das von Familien und Jugendlichen vielbesuchte «GZ» ist im Quartier eine wohlbekannte Adresse.
Begrüssung durch Urs Rauber, Präsident Quartierverein (1.v.r.) und Josef Widler, Vereinsbeauftragter und Heimarzt der Krankenstation Friesenberg (4.v.r.)
Begrüssung durch Urs Rauber, Präsident Quartierverein (1.v.r.) und Josef Widler, Vereinsbeauftragter und Heimarzt der Krankenstation Friesenberg (4.v.r.)
Die stellvertretende Leiterin Tamara Wyss (ganz rechts) stellt das Forelhaus vor
Die stellvertretende Leiterin Tamara Wyss (ganz rechts) stellt das Forelhaus vor
Ausserhalb von Musikkreisen weniger bekannt ist der Harmonika-Club Stadt Zürich. Ihn stellte Präsident Albert Deubelbeiss vor. Claudia Ambauen, Präsidentin der Nachbarschaftshilfe Kreis 3, erzählte über ihren sehr aktiven und wachsenden Verein. Mit dabei war ihre Stellvertreterin und designierte Nachfolgerin Tonja Cruse. Den Verein Altersheime Wiedikon, der zwei bekannte Senioramen im Kreis 3 führt (Im Tiergarten und Burstwiese), vertrat Präsident Hans Weghuber. Er wurde begleitet von Vorstandsmitglied Thomas Osbahr. Die Zunft zu Wiedikon, die in diesen Wochen ihr 125-jähriges Jubiläum feiert, präsentierten Michael Imhof und Stefan Deul. Dabei liessen es sich die beiden Herren nicht nehmen, die Anwesenden gleich zu den öffentlichen Zunftanlässen am 1. Oktober und davor herzlich einzuladen. Schliesslich stellte Janique Behmann das Stadtkloster vor, das seit wenigen Monaten erst seine spirituelle Wohngemeinschaft im Quartier eröffnet hat.
Feines Essen mit Spare Ribs, Kalbssteak, Bratwürsten und vielen Salaten. Am Tisch (im Uhrzeigersinn von links) Tonja Cruse (Nachbarschaftshilfe), Niggi Schwald (Schräge Vögel), Urs Rauber (Quartierverein) und Mick Purtschert (IG ACR) Feines Essen mit Spare Ribs, Kalbssteak, Bratwürsten und vielen Salaten. Am Tisch (im Uhrzeigersinn von links) Tonja Cruse (Nachbarschaftshilfe), Niggi Schwald (Schräge Vögel), Urs Rauber (Quartierverein) und Mick Purtschert (IG ACR)
Neben dem Organisator Quartierverein Wiedikon und der gastgebenden Krankenstation Friesenberg waren auch anwesend: Mitglieder der IG ACR (Interessengemeinschaft American Football, Cheerleading, Rugby), der Metallharmonie Wiedikon, des SVKT Frauensportvereins St. Theresia/Friesenberg sowie des Theatervereins Schräge Vögel. Sie alle hatten sich bereits letztes Jahr vorgestellt.

Nach der Vorstellungsrunde setzten sich die Gäste bunt gemischt an Fünfer- und Sechsertische. Sie konnten sich am Salat- und Grillbuffet bedienen und genossen die Köstlichkeiten der Küche der Krankenstation. Bereits nach den ersten Bissen schwoll der Lärmpegel kräftig an. Viele freuten sich über die Möglichkeit, mit Mitgliedern anderer Vereine und Organisationen ins zwanglose Gespräch zu kommen. Nach dem Hauptgang wurde ein feines Dessertbuffet offeriert, ebenso Kaffee und Grappa. Um 21.30 Uhr endete die Veranstaltung, nicht ohne Applaus für die Küchencrew und das freundliche Servicepersonal, das für das leibliche Wohl besorgt war. Danach brachen die Teilnehmenden auf und begaben sich allein, zu zweit oder dritt in die warme Nacht hinaus auf den Heimweg.