Wissen Sie, wo der Utoplatz ist? Es gibt ihn seit knapp 20 Jahren. In einer Mitteilung vom 11. Januar 2006 hatte der
Stadtrat von Zürich den Eingangsbereich zur Überbauung Sihlcity, vis-à-vis der Tramhaltestelle «Utobrücke» so bezeichnet. Den entsprechenden Stadtratsbeschluss hat er gleichentags
auf Antrag der Strassenbenennungskommission gefasst. Ausser ein paar Anwohnerinnen und Geschäften in Sihlcity kennen bis heute nur Wenige diesen reinen Fussgängerplatz.
Das könnte sich bald ändern. Stellt sich doch ein Neubauprojekt an der Einmündung der Eden- in die Manessestrasse unter dem Label «Utoplatz» vor (siehe weiter unten). Seit Monaten arbeiten Bauarbeiter mit schwerem Gerät auf der Manessetrasse sowie im Eckriegel Eden-Manesse-Ruhestrasse. Zwar haben die beiden Projekte nichts miteinander zu tun: In der Manessestrasse werden Leitungen im Untergrund saniert, in der Baugrube der legendären Quartierwirtschaft zur Au aber entsteht ein Wohn- und Geschäftsneubau mit 50 Kleinwohnungen. Sogar die Rückkehr der traditionellen Quartierbeiz ist geplant sowie ein grüner Innenhhof und andere «originelle Dienstleistungen». Die Verdichtung in Wiedikon lässt grüssen.
Das könnte sich bald ändern. Stellt sich doch ein Neubauprojekt an der Einmündung der Eden- in die Manessestrasse unter dem Label «Utoplatz» vor (siehe weiter unten). Seit Monaten arbeiten Bauarbeiter mit schwerem Gerät auf der Manessetrasse sowie im Eckriegel Eden-Manesse-Ruhestrasse. Zwar haben die beiden Projekte nichts miteinander zu tun: In der Manessestrasse werden Leitungen im Untergrund saniert, in der Baugrube der legendären Quartierwirtschaft zur Au aber entsteht ein Wohn- und Geschäftsneubau mit 50 Kleinwohnungen. Sogar die Rückkehr der traditionellen Quartierbeiz ist geplant sowie ein grüner Innenhhof und andere «originelle Dienstleistungen». Die Verdichtung in Wiedikon lässt grüssen.
Bauherrin ist die Pensimo Management AG, hinter der verschiedene Pensionskassen stehen, sowie die Bellerive Immobilien
AG, die zu Swissinvest gehört. An der erwähnten Ecke Manesse-/Edenstrasse soll ein knapp 10-stöckiger Wohnturm mit grünem Giebeldach zu stehen kommen. Das Eckhaus Romeo, das anstelle der alten Wirtschaft zur Au in die Höhe wächst, soll der Gegend ein neues Gesicht geben. Das zumindest ist originell. Die
Bauherrschaft hat vor fünf Jahren einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Das Siegerprojekt der Genfer Architekten Charles Pictet hat inzwischen die meisten Auflagen erfüllt
und Einspracheverfahren durchlaufen. Seit 2023 liegt die rechtskräftige Baubewilligung vor – und seit letztem Herbst wird gebaut.
Das Giesshübelquartier zwischen Utobrücke, Saalsporthalle und Brunaupark ist industriell geprägt und hat vor 15 Jahren mit Sihlcity ein (weiteres) grosses Einkaufszentrum mit
leistungsfähigem Kinokomplex, Gastronomie und Veranstaltungsräumen erhalten. Dazu kommt das Naherholungsgebiet entlang der Sihl, der Allmend Brunau sowie der gut erschlossene
Verkehrsknotenpunkt Sihlcity mit Sihltalbahn (SZU), Tram, Bus, Parkhaus und Veloabstellplätzen. Wiedikon hat sich hier zu einem gemischten Quartier entwickelt, wo man arbeitet,
lebt, einkauft und die Freizeit verbringt. Und auch Sihlcity scheint nach einer mehrjährigen Durststrecke dort angekommen zu sein, wo seine Promotoren vor zwei Jahrzehnten
hinwollten.
Der Eckriegel Ruhe-/Manesse-/Edenstrasse ist nicht riesig, er umfasst bloss 1’200 Quadratmeter Grundfläche. Deshalb sollen «im Sinne des Micro-Living» Zuhause, Nachbarschaft und Stadt dort verschmelzen. Von den 50 Wohnungen sind rund zwei Drittel Studios, dazu kleinere Stadtwohnungen mit zwei bis drei Zimmern für ein urbanes Publikum: «Vom jungen Single über Paare und Studierende bis zu älteren Einzelpersonen und Kleinfamilien». Ausdrücklich erwünscht sind in der Siedlung Utoplatz Personen mit Haustieren. Deshalb werden im Erdgeschoss neben der «Wirtschaft zur Au» auch eine Tierarztpraxis, ein Hundesalon und/oder ein Hundehort einquartiert.
Der Eckriegel Ruhe-/Manesse-/Edenstrasse ist nicht riesig, er umfasst bloss 1’200 Quadratmeter Grundfläche. Deshalb sollen «im Sinne des Micro-Living» Zuhause, Nachbarschaft und Stadt dort verschmelzen. Von den 50 Wohnungen sind rund zwei Drittel Studios, dazu kleinere Stadtwohnungen mit zwei bis drei Zimmern für ein urbanes Publikum: «Vom jungen Single über Paare und Studierende bis zu älteren Einzelpersonen und Kleinfamilien». Ausdrücklich erwünscht sind in der Siedlung Utoplatz Personen mit Haustieren. Deshalb werden im Erdgeschoss neben der «Wirtschaft zur Au» auch eine Tierarztpraxis, ein Hundesalon und/oder ein Hundehort einquartiert.
«Wir haben uns am Utoplatz mit den Eigentümern der Nachbargrundstücke zusammengetan, um mit einem gemeinsamen Projekt
einen Mehrwert für das ganze Quartier zu schaffen,» sagt Ansprechpartner Dominik Schmid von der Pensimo AG. Es werde eine «Gemeinschaft unter Gleichgesinnten» angestrebt. Über
Wohnungs- und Mietpreise ist noch nichts bekannt. Der Bezug der Wohnungen ist für Ende 2026 geplant.
Sozusagen als Kollateralnutzen verwandelt sich damit der bisher kaum bekannte Utoplatz zu einem neuen Begegnungsort. Die reine Fussgängerzone wird um die multifunktionale öV-Kreuzung erweitert. Hier treffen und kreuzen sich Fussgängerinnen, Velofahrer, Automobile, Tram- und Buspassagiere. Oder sie steigen um und wechseln das Verkehrsmittel. Der neu-alte Utoplatz: ein öffentlicher Treffpunkt, der aus Anwohner- und Quartiersicht wohl bald einen willkommenen Mehrwert bildet.
Mehr dazu findet sich auf der Website www.utoplatz.ch
Fotos: © Dominique Meienberg
Drohnenaufnahme: © Goran Potkonjak
Visualisierungen: © Charles Pictet Architekten
Sozusagen als Kollateralnutzen verwandelt sich damit der bisher kaum bekannte Utoplatz zu einem neuen Begegnungsort. Die reine Fussgängerzone wird um die multifunktionale öV-Kreuzung erweitert. Hier treffen und kreuzen sich Fussgängerinnen, Velofahrer, Automobile, Tram- und Buspassagiere. Oder sie steigen um und wechseln das Verkehrsmittel. Der neu-alte Utoplatz: ein öffentlicher Treffpunkt, der aus Anwohner- und Quartiersicht wohl bald einen willkommenen Mehrwert bildet.
Mehr dazu findet sich auf der Website www.utoplatz.ch
Fotos: © Dominique Meienberg
Drohnenaufnahme: © Goran Potkonjak
Visualisierungen: © Charles Pictet Architekten